Projektreferenz: ORIOR AG

ORIOR

Branche: Lebensmittelindustrie / Fertiggerichte & Convenience-Produkte

Rolle: Senior Consultant

Schwerpunkt: SAP Vollimplementierung (MM & SD) / Projektleitung

Die ORIOR AG mit Hauptsitz in Zürich ist ein führendes Schweizer Lebensmittelunternehmen, das sich auf die Herstellung von Premium-Food-Produkten, Convenience-Gerichten und Frisch-Convenience-Spezialitäten spezialisiert hat. Zum Markenportfolio gehören bekannte Namen wie Albert Spiess, Rapelli, Ticinella, Fredag und Le Patron. Das Unternehmen vereint Tradition und Innovation: handwerkliche Schweizer Lebensmittelqualität trifft auf moderne Produktionsprozesse und effiziente Supply-Chain-Strukturen.

Mit mehreren Produktionsstandorten in der Schweiz und im Ausland beliefert ORIOR sowohl den Einzelhandel, Gastronomie als auch den Exportmarkt. Im Rahmen einer umfassenden SAP-Neueinführung sollten sämtliche Kernprozesse in den Bereichen Materialwirtschaft (MM) und Vertrieb (SD) digitalisiert, harmonisiert und integriert werden. Ziel war die Schaffung einer einheitlichen IT-Plattform, die sowohl den Produktions- als auch Logistik- und Vertriebsanforderungen gerecht wird.

⚙️ Leistungsumfang & Aufgaben

Als Senior Consultant und Teilprojektleiter verantwortlich für die Einführung, Abstimmung und Implementierung der SAP-Module MM und SD im Rahmen eines vollständigen SAP-Einführungsprojektes.

Kernaufgaben:

  • Leitung und Durchführung des Full Life Cycle SAP Implementierungsprojektes
  • Verantwortung für die Module MM (Material Management) und SD (Sales & Distribution)
  • Erstellung des Business Blueprints (BBP) und fachliche Prozessberatung entlang der Supply Chain
  • Definition und Implementierung von Stammdatenstrukturen (Materialien, Lieferanten, Kunden)
  • Customizing der SAP-Standardprozesse für Beschaffung, Disposition, Wareneingang, Fakturierung und Logistik
  • Schulung von Key-Usern und Endanwendern in den Fachbereichen Einkauf und Vertrieb
  • Go-Live-Vorbereitung, Integrationstests, Hypercare-Support
  • Aufbau von Schnittstellen zu Lager- und Produktionssystemen
  • Enge Abstimmung mit Finance (FI/CO) und Produktion (PP) für End-to-End-Prozessintegration
🌐 Strategischer Impact

Mit der vollständigen SAP-Implementierung konnte die ORIOR AG ihre heterogene Systemlandschaft konsolidieren und einen entscheidenden Schritt in Richtung digital integrierter Unternehmenssteuerung gehen. Die Lösung verbindet operative Effizienz mit gesetzlicher Sicherheit und Flexibilität – eine zentrale Voraussetzung für die dynamischen Märkte der Lebensmittelindustrie.

Durch den Einsatz standardisierter SAP-Prozesse und branchenspezifischer Erweiterungen wurde eine skalierbare Basis für Innovation und zukünftige Transformation geschaffen, insbesondere im Hinblick auf SAP ECC | S/4HANA und digitale Supply-Chain-Prozesse.

  • Harmonisierung unterschiedlicher Legacy-Systeme und Insellösungen an mehreren Produktionsstandorten
  • Abbildung komplexer Lebensmittel- und Chargenlogistikprozesse (Verfallsdaten, Rückverfolgbarkeit, Chargenbewirtschaftung)
  • Hohe Anforderungen an Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung in der Supply Chain
  • Sicherstellung einer stabilen Systemintegration zwischen Produktion, Lager, Einkauf und Vertrieb
  • Anpassung der SAP-Standardprozesse an lebensmittelspezifische Anforderungen (z. B. Gewichtsbuchungen, Seriennummern, Verpackungseinheiten)
  • Go-Live-Koordination mit parallel laufenden Produktionsprozessen
  • Einführung eines integrierten SAP-Systems zur Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette von Einkauf bis Absatz
  • Customizing und Implementierung der Module MM und SD inklusive Anbindung an Lagerverwaltung (WM)
  • Aufbau einer Standardprozesslandschaft für Beschaffung, Disposition, Faktura und Logistik
  • Integration von Chargenmanagement und Rückverfolgbarkeit zur Sicherstellung von Lebensmittelsicherheit und Compliance
  • Implementierung einer Automatisierten Dispositions- und Bestandsführung
  • Einführung von SD-Prozessen für Preisfindung, Auftragsbearbeitung, Versand und Fakturierung
  • Enge Zusammenarbeit mit Produktion und Qualitätssicherung zur Abstimmung der Material- und Rezeptstrukturen
  • Nutzung der SAP Workflow-Funktionalitäten für Freigabeprozesse in Einkauf und Vertrieb
  • Durchgängige Digitalisierung der Material- und Vertriebsprozesse in allen Unternehmensbereichen
  • Transparente Waren- und Informationsflüsse von der Beschaffung über die Produktion bis zum Kunden
  • Erhöhte Datenqualität und Prozesssicherheit durch zentrales SAP-Master-Data-Management
  • Effizientere Beschaffung und Auftragsabwicklung durch automatisierte Workflows
  • Verbesserte Chargenrückverfolgbarkeit und Einhaltung lebensmittelrechtlicher Vorgaben
  • Reduktion manueller Eingriffe und damit geringere Fehleranfälligkeit in den operativen Abläufen
  • Zukunftssichere IT-Basis für spätere Erweiterungen (z. B. EWM, PP, QM, SAP ECC Migration)